////PORTFOLIO///
MAUERSEGLER ("Berlin Wall Swift") public art proposal for Berlin`s new airport BER
The sculpture is in-formed by a continuous transition from the vertical ("Berlin Wall") to a tilting ("Fall of the Wall") to an aspiring lift towards the sky ("The metropolitan region´s optimistic take-off into the future"). The form is coherent and self-explanatory. A simple idea...
(the following concept is available in German only)
Flughafen BER Berlin-Brandenburg.
Beitrag für den Kunst-Am-Bau-Wettbewerb, 2010, Peter Sandhaus
Der „Mauersegler“ entsteht aus dem kontinuierlichen Übergang von der Vertikalen („Berliner Mauer“) über eine Kipp-Bewegung („Mauerfall“) in ein Emporstreben („Durchstarten der Hauptstadtregion in die Zukunft“). Seine dynamische Form ist schlüssig und unmittelbar verständlich. Eine einfache Idee.
Gleichzeitig scheint sich diese eigentlich einfache Figur durch die verspiegelten Oberflächen teilweise in der Umgebung aufzulösen. Form und Hintergrund sind nicht immer genau zu unterscheiden. Aus manchen Blickwinkeln und bei gewissen Lichtverhältnissen wirkt die Plastik fast unsichtbar.
Es entsteht ein beziehungsreiches Spiel mit Grenzen und Grenzüberschreitungen. Im Spannungsverhältnis von Trennen und Zusammenwachsen erzählt „Der Mauersegler“ von der Überwindung des Vergangenen in der Dynamik des Umsturzes und leitet unmittelbar nach dem Zuboden-Gehen über in die Hoffnung des gemeinsam Voraus-Geahnten.
Mit einer schlichten Bewegung macht das Kunstwerk eine Ur-Sehnsucht des Menschen spürbar: Sich von den Grenzziehungen der irdischen Existenz zu lösen und sich emporzuschwingen in ungekannte luftige Höhen. Für alle, die sich darauf einlassen möchten, kann „Der Mauersegler“ also auch einen Vektor ins Höhere verkörpern, hinauf in das, was über uns ist. Etwas, das größer als der Mensch ist. Und das wir doch nur auf einer selbst-reflektierenden Reise in unser eigenes Inneres finden können.



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